"4. Ahrensburger Schlossgespräche" im Juwel der Renaissance"4. Ahrensburger Schlossgespräche" im Juwel der Renaissance
 
 

„4. Ahrensburger Schlossgespräche“ im Juwel der Renaissance

„4. Ahrensburger Schlossgespräche“ im Juwel der Renaissance - Unternehmer treffen Landeschef

Den Ministerpräsidenten einmal direkt befragen zu können, ließen sich Wirtschaftsvertreter namhafter Ahrensburger Unternehmen nicht entgehen. Sie waren der persönlichen Einladung zu den Schlossgesprächen im Ahrensburger Renaissance-Wasserschloss gefolgt. 

Initiatoren dieser inzwischen über Ahrensburgs Grenzen hinaus beachteten Veranstaltung sind die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH (WAS) sowie die Stadt Ahrensburg.

Im Mittelpunkt der Runde standen Chancen und Risiken einer Norddeutschen Kooperation.

Die Diskussion mit dem Ministerpräsidenten, Peter Harry Carstensen, drehte sich vor allem um die Themen:

Gemeinsame Landesplanung, Infrastruktur in und um Stormarn sowie das Fortschreiben der Regionalpläne und die damit zukünftig verbundene Arbeitsebene.

Insbesondere das kürzlich novellierte Gastschulabkommen sah man als „Paradebeispiel“ des Fortschritts des kooperativen Handels zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg. 

Im Zuge des bevorstehenden Fachkräftemangels stand auch das Thema Kinderbetreuungsangebote im Ahrensburger Gewerbegebiet im Fokus. Dies wurde lebhaft von den Unternehmern diskutiert. 

Familie und Beruf muss besser vereinbart werden. Dahin muss sich auch die Stimmung in der Gesellschaft ändern.

Mit Nachbarschaftsforen, als Zusammenschluss der Kommunen, regte Norbert Leinius, Chef der WAS, eine weitere Möglichkeit an, die Vernetzung zwischen Hamburg und dem angrenzenden Ahrensburg zu verstärken. Themen, wie bspw. gemeinsame Wohnquartiere, Kaufverhalten, Kulturlandschaft und Tourismus sowie Verkehr und ÖPNV, müssten darin behandelt werden. 

Zuletzt bekräftigte Carstensen: Stormarn ist stark – gar keine Frage. Der Kreis kann sich glücklich schätzen. Die geografische Lage und die ausgezeichnete Infrastruktur machen Stormarn im Land und auch bundesweit zu dem, was es ist.

Alles blickt auf Stormarn, denn als finanzkräftigster Kreis brauche man ihn als „Geldgeber“. 

Einig waren sich alle Beteiligten, die Zusammenarbeit mit Hamburg ist schon auf einem guten Weg, die Strukturen können aber noch verbessert werden.

 
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