WAS – Immer die richtige Richtung!WAS – Immer die richtige Richtung!
 
 

WAS – Immer die richtige Richtung!

Foto:Lübecker Nachrichten/Markus Carstens

Die vergangenen Monate waren von Dynamik gekennzeichnet. Wir blicken auf eine erfolgreiche Zeit in der Region Stormarn zurück und auf ein gutes Jahr 2011 für die WAS und den Kreis Stormarn. Trotz der aktuell angespannten Lage im Bank- und Wirtschaftssektor, die auch in Deutschland nicht ohne Folgen geblieben ist, ziehen wir wieder eine positive Bilanz für dieses Jahr, gibt Norbert Leinius, Geschäftsführer der WAS, bekannt.

Das heißt auf einen Blick:

22 Ansiedlungen bzw. Vergrößerungen von Firmensitzen in den letzten Monaten
55 Mio. EUR für reine Hochbaumaßnahmen investierte die Wirtschaft
17 ha Gewerbeflächen wurden vermarktet
1091 Arbeitsplätze sind neu entstanden oder durch betriebliche Maßnahmen gesichert
Kaufkraftkennziffer 124
Arbeitslosenquote November 2011 (3,7%).

Gründe für die Stärke der Region und den Aufstieg zahlreicher hier beheimateter Unternehmen sind insbesondere unternehmerische Courage, Standortverbundenheit, die räumliche Nähe zur Metropole Hamburg.

Die höchste Zahl an Neuansiedlungen hatten wir in Reinbek mit 6 Ansiedlungen. Vom Handwerksbetrieb, Baugeschäft bis zum Transportunternehmen. Aber auch in Siek haben sich 4 Betriebe neu angesiedelt. In Bargteheide und Reinfeld/Stubbendorf je 2. Bad Oldesloe kann 3 neue Betriebe verzeichnen. Der größte Verkauf in diesem Jahr war der Verkauf an Boltze Ideen Deutschland GmbH & Co. KG in Braak.

Die WAS als kommunaler Wirtschaftsförderer wird weiterhin gezielt Arbeitsplätze in Stormarn aufbauen und sichern. Stormarn arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Angebotes an hochwertigen Gewerbeflächen. Grundlage ist eine Gewerbeflächenkonzeption (GEFEK) für die Metropolregion und die Impulse, die durch die Fehmarnbelt-Querung zu erwarten sind. Eigentlich hat die Metropolregion ein deutliches Überangebot an Flächen für Neuansiedlungen. Das eigentliche Problem ist: die unmittelbar an Hamburg angrenzenden Kreise haben kaum Flächenreserven und das Überangebot liegt an der Peripherie.

Vision – in einigen Jahren Wirklichkeit! Ein wichtiges regionales Zukunftsprojekt, nicht nur für Stormarn, ist die Fehmarnbelt-Querung. Die zugleich Anknüpfungspunkte in der Infrastruktur erfordert, um die Verkehrswege in den Norden zu erleichtern. Parallel müssen wir den dringend erforderlichen Streckenausbau der S 4 von Hamburg nach Bad Oldesloe forcieren. Für die Region hoffe ich, dass die S 4 spätestens mit Fertigstellung der festen Quere Realität wird, so Leinius. Durch den Brückenschlag nach Lolland wird der Norden Deutschlands im internationalen Wettbewerb noch besser dastehen und damit auch die Standortqualität in Stormarn weiter verbessern.

Die Metropolregion Hamburg wird sich in 2012 mit der Aufnahme der neuen Mitglieder verstärken und wächst damit zur zweitgrößten Metropolregion der Republik heran. Hier ist das Herzstück der Metropolregion Hamburg, bekräftigt der WAS-Chef. Unser Stormarn nimmt eine immer wichtigere Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung ein. Die Region ist nach wie vor das Drehkreuz vieler Verkehrswege – und in Zukunft vermehrt auf den Spuren der alten Vogelfluglinie.

Leinius: In wenigen Tagen endet 2011. Wirtschaftsexperten und Unternehmer im Norden blicken mit einer Mischung aus Zuversicht und Skepsis ins Jahr 2012. Unsere Bonuspunkte in Stormarn sind eine starke Wirtschaft, Rekordzahlen im Arbeits-markt, wachsender Wohlstand, ein erstklassiges Kulturangebot und unsere Natur, die die Wohn- und Lebensqualität ausmacht – eine Anziehungskraft für Unternehmer und Arbeitnehmer.

Wir schauen optimistisch und erwartungsvoll in das neue Jahr. Je mehr innovative Lösungen für nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften (z. B. innerstädtische Brachen für neue Betriebe nutzen, energetisch optimierte Gewerbebauten, Energieumbau) wir entdecken und umsetzen können, desto besser können wir zeigen, dass Naturschutz und zeitgemäße Wirtschafts- und Verkehrspolitik sich gut miteinander vertragen. Auf diese Entwicklung legen wir in Zukunft noch mehr wert.

 
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